8-Punkte-Plan

Der folgende 8-Punkte-Plan umfasst unsere groben Analysen und ersten Ansätze, über die wir den Berliner Fußball modernisieren und seine gesellschaftlich versöhnende Funktion stärken wollen. 

Um das tun zu können, brauchen wir die Spitze des Berliner Fußballs und der Sportpolitik an unserer Seite, um von ganz oben kulturellen Wandel und Modernisierung einleiten und gestalten zu können. 

Es handelt sich bei dem 8-Punkte-Plan explizit um Skizzen von ersten Ansätzen, die wir gemeinsam mit den Stakeholdern der Berliner Fußballkultur und Sportpolitik weiterentwickeln wollen.

1. Vereinsfußball modernisieren

Vereinsfußball verliert bei jungen Menschen zunehmend an Bedeutung. Gerade in Großstädten verlieren die Vereine dadurch ihre wichtige Rolle als Impulsgeber und  identifikationsstiftende Institution für Jugendliche. Die Schere zwischen Leistungs-  und Breitensport wird immer größer.

Andere Subkulturen lösen den Fußball als wichtigste Spielfläche für Jugendliche sukzessive ab. Das liegt auch daran, dass Vereinsfußball als durchorganisiert und mit „hohem Verpflichtungscharakter“ wahrgenommen wird. Während die älteren Mitglieder Vereine in Vorstand und Funktion unterstützen, wenden die Jüngeren sich zunehmend ab – es kommt zum Generationenbruch.

Bei gleichbleibender hoher gesellschaftlicher Bedeutung drückt vom anderen Ende der Einbruch von ehrenamtlichen Engagement auf die Existenz der Vereine: Insolvenzen häufen sich, der Amateurfußball geht am Stock.

Amateurvereine brauchen Leitbilder und brauchen Hilfe dabei, ihre eigene Philosophie zu entwickeln – dabei brauche die Vereine aber externe Hilfe, bspw. vom Verband.

Lösungsvorschläge:

  1. Attraktive digitale Konzepte zur Partizipation von Jugendlichen in Amateurvereinen entwickeln
  2. Symbiosen von Vereinsarbeit und Jugendkulturen finden und fördern
  3. Stadtteil – Zentren gemeinsam mit Vereinen betreiben   
  4. Bessere Verzahnungen vom Erwachsenen- und Jugendbereich
  5. Aktive Einbindung von Jugendlichen in Konzeption, Gestaltung und Führung von Amateurvereinen 
  6. Kommunikationsstrategien passend für den jeweiligen Fußballverein kollaborativ entwickeln (BFV Kommunikations – Workshops für Vereine gemeinsam mit dafür spezialisierten Agenturen und Sportmedien)
  7. Digitale Kommunikation innerhalb der Vereine verbessern (Vereinsinterne Apps / Plattformen für Vereinsarbeit)
  8. Stärkere Involvierung von Amateurvereinen im BFV
  9. Hyperlokale Identität der Vereine stärken und um mehr Ressourcen für den Amateurfußball beim DFB kämpfen
  10. Drop-out Jugendliche von NLZ zu DFB / BFV – Mentoren:innen und/oder Trainer:innen bei ihren Ursprungs – Vereinen ausbilden
  11. Panel zur Zukunft der Amateurvereine mit allen Stakeholdern entwickeln
  12. Mentoren:innen – Programme für die Amateurvereine durch den BFV
  13. Entwicklung von Austausch – Programmen zwischen kulturell traditionell weit entfernten Vereinen: „Vorstand – Fußball – Camps“,  um so Vorurteile abzubauen und Stärken auszubauen

2. Innovation von Ausbildung im Amateur- und Profifußball

Gleichstrom  – Talente, wenig Innovation, kaum kreative und/oder innovative Coaching – Ansätze – die Ausbildung am NLZ hat wenig Seele und läuft Gefahr, international den Anschluss an die besten zu verlieren. Zudem scheint es, eine „Mittelschichtisierung“ der Talente in deutschen U-Nationalmannschaften zu geben. Die Kreativität der „Straßenfußballer:innen“ findet im engen, rigiden Flaschenhals der (auch charakterlichen) Ausbildungsparameter der NLZ und U -Nationalmannschaften wenig Platz. Dabei braucht es nicht nur „Soldaten“, sondern auch „Unterschiedspieler“, die aber häufig auch eine „Systemsprenger“ – Mentalität mitbringen. Für diese Spieler und Spielerinnen braucht es Räume im organisierten Jugendfußball, Offenheit und viel mehr sozialpädagogische Ressourcen.

Hier sollten wir die DNA des Berliner (Straßen-)Fußballs herausarbeiten und gezielter und inklusiver von Verbandsseiten fördern, weil der kreative Berliner (Straßen-)Fußball den deutschen Fußball insgesamt nach vorne bringen kann.

Gleichzeitig braucht es Schutzräume für Kiez – Vereine bei der Ausbildung von Talenten, da leider immernoch zu viele Talente zu früh abgeworben werden – ggf. braucht es eine ethisch – pädagogische Steuerungsinstanz (beim Verband), die in Einzelfällen die Wechsel prüft und ggf. sogar unterbindet. Langfristig braucht es auch neue Regeln für Vereinswechsel und Ausbildungs – Parameter im Jugendbereich, zudem mehr Kooperation im Amateurfußball, trotz Ergebnisdruck. 

Zudem braucht es mehr Raum für Innovation und Kreativität in der Ausbildung, sowohl im Profifußball, als auch im Amateurbereich und insgesamt eine bessere Verzahnung von Schule und Vereinen, auch um Familien mehr zu entlasten. Es braucht eine bessere Integration von Trainingszeiten in die Alltage der Familien und bessere Steuerung durch den Verband.

Gleichzeitig gelingt es immer seltener Trainer:innen für das Ehrenamt im Amateurfußball zu gewinnen. Ihnen fehlt es an Anerkennung für das Trainer-Amt, den damit verbundenen Aufwand und eine Frustration über zu wenig Hilfestellungen an der Basis ist deutlich erkennbar.

Lösungsvorschläge:

  1. Entwicklung neuer Ausbildungs-Ideen für 2025+,  pilotweise Erprobung in Zusammenarbeit mit Amateurvereinen (auch international) und anderen Sportarten
  2. Interdisziplinärer Think Thank (Start- ups / Universitäten  / soziale Träger)   zur Entwicklung neuer Ausbildungs – Ideen und der Berliner Fußball – DNA
  3. Neue Scouting – verfahren werden im BFV pilotweise erprobt: Bspw. durch Summer – Leagues werden unsichtbare Talente sichtbar
  4. BFV ermöglicht gemeinsam mit 3–5 Berliner Vereinen Pilotprogramme, in denen neue Ausbildungsphilosophien und Trainingsmethoden gemeinsam mit sportwissenschaftlichen Instituten erprobt, dokumentiert und ausgewertet werden – hier auch Fokus auf die Ausbildung von Sozialkompetenzen von Trainer:innen und Spieler:innen
  5. Ethik – Kommission, die sich mit Spieler Abwerbeversuchen (Einzelfall – Prüfungen) beschäftigen und ggf. Wechsel unterbinden
  6. Unabhängiger Beirat / Kommission, der/die im Auftrag des Verbands neue Regeln für die Wechsel im Jugendbereich entwickelt
  7. Talente bleiben bis zum Alter von 11 in Vereinen innerhalb ihres Kiezes / Bezirks, Coaches und lokale Amateurvereine werden dezentral und „ambulant“ durch den BFV (DFB) gefördert

3. Rettung des Straßenfußballs

Der Straßenfußball stirbt aus, die Käfige sind leer. Der Alltag von neuen Helden ist durch NLZs und Ganztagsschulen „durchgetaktet“, die alten Helden von früher sind nun Familienväter, es fehlt an “Ikonen des Undergrounds”, die die nächste Generation motivieren und inspirieren.

Straßenfußball wird zudem von Social Media und Playstation als Anerkennungs – Treiber zunehmend verdrängt. Das könnte ein gesundheitliches „Bewegungs-Problem“ für die gesamte Gesellschaft werden und ist auch ein kultureller und sozialpädagogischer Verlust, da die Käfige auch als („Gruppen – pädagogischer“) autonomer Schutzraum von sozialen Brennpunkten funktionieren.

Lösungsvorschläge:

  1. Aktivierungs -und Aufwertungsprogramm für Käfige und Straßenfußball gemeinsam mit Jugendlichen, Schulen, sozialen Trägern, Profivereinen, dem BFV und dem DFB 
  2. Ehemalige Straßenfußballer: innen werden gemeinsam mit sozialen Trägern zu Trainer:innen, Scouts und Straßenfußball – Mentoren beim BFV / DFB ausgebildet
  3. Alternative Straßenfußball – Ligen aufbauen gemeinsam mit den Kiezvereinen, Schulterschluss mit lokalen Amateurvereinen zur Aktivierung der Käfige (bspw. im Kontext von Camps)
  4. Scouting – Programme für Straßenfußballer über Satelliten-Turniere in ganz Berlin
  5. Straßenfußball muss eine grundlegende Spielform im Vereinsfußball werden
  6. Straßenfußballkultur als AG / Workshops in den Schulen anbieten
  7. Straßenfußball – Schul – Turniere
  8. Straßenfußball – Festival gemeinsam mit Jugendlichen, Kiezvereinen, Schulen und sozialen Trägern

4. Versöhnung von Schiedsrichterwesen mit dem Amateurfußball

Der Schiedsrichter-Streik und die ständigen Spielabbrüche stehen sinnbildlich für den Kampf zwischen den Klassen, Schichten und Milieus im Fußball. Gleichzeitig will kaum noch jemand Schiedsrichter:in werden, weil das Frustrations -Risiko zu hoch ist. Schiedsrichter:innen sind aber zentrale Figuren im Spielbetrieb und müssen geschützt und gefördert werden. Schiedsrichter:innen fühlen sich oft alleingelassen und bekommen zu wenig Anerkennung, obwohl sie maßgeblich zum Spielbetrieb beitragen. Hinzu kommt, dass die Schiedsrichter:innen meistens männlich sind (nicht mal jeder „7. Schiedsrichter“ ist weiblich) und häufig mangelt es den Schiedsrichter:innen an Fußballpraxis – Erfahrungen.  

Lösungsvorschläge:

  1. Deutliche Verbesserung der Bezahlung der Schiedsrichter:innen – Tätigkeit
  2. Veränderung der Sozialstruktur des Schiedsrichterwesens über Referee – Ausbildungs – Kampagnen (gemeinsam mit Schulen und sozialen Trägern)
  3. Entwicklung von Konzepten innerhalb der Vereine zur Stärkung der Schiedsrichter:innen (Förderung und Rekrutierung)
  4. Neue Modelle entwickeln und erproben: Bspw. innerhalb der Vereine Abschlussspiele von wechselnden Spieler:innen leiten lassen
  5. Kommunikations – Kampagne für Referees: Erfahrungen und Perspektiven von Schiedsrichter:innen erzählen
  6. Schiedsrichter bei BFV Spielberichten unterhaltsam einbinden (post-match Interviews etc.) und dadurch ihr standing in der Fußballkultur verbessern
  7. Nach den Spielen kurze moderierte Feedback – Gespräche zwischen Trainer:innen und Schiedsrichter:innen
  8. Jedes Team in Berlin muss eine/einen Spieler oder Spielerin als Schiedsrichter – Verantwortliche/n stellen (bekommt vorab Coaching Schieri – Obmann), der während des Spieltags für den Schiedsrichter verantwortlich ist

5. Empowerment des Frauenfußballs 

Der Frauenfußball ringt um Anerkennung und viele, insbesondere junge Frauen, sind es leid, immer nur das „5.Rad am Wagen“ des Berliner Fußballs zu sein. Fehlende Ausbildungsstrukturen, kaum Vorbilder, schlechte Infrastruktur, wenig Ressourcen, jahrzehntelanges Belächeln durch den dominanten Männerfußball – all das muss ein Ende haben und muss von der Wurzel her behandelt werden. Es braucht Trainerinnen – Förderprogramme, Image – Kampagnen, Solidarisierungen, Fördergelder und eine klare Positionierung des Verbands, den Frauenfußball für die nächsten Jahrzehnte mit maximalem Einsatz zu fördern. Das fängt bereits bei der Aufnahme von Frauen in der Verbandsspitze an und sollte in jedem Fachbereich des Verbands zum Tragen kommen.    

Lösungsvorschläge:

  1. Vereine beim Auf-und Ausbau des Frauen-und Mädchenbereichs durch den Verband gezielt unterstützen (Fördermittel, Vernetzung, best practice Beispiele)
  2. Frauenfußball – Verhaltenskodex für alle Berliner Amateurvereine und Prämierung von besonderem Engagement
  3. Eigenen BFV – Frauenfußball – Social  – Media – Kanal aufbauen
  4. Frauenfußball – Mentorinnen (in den Kiezen) aufbauen   
  5. Frauenfußball – Beirat im Verband verankern
  6. Image-Kampagnen gemeinsam mit Frauen – Beirat und Sportmedien (und -Marken) entwickeln 
  7. Attraktivere Gestaltung der Trainer:innen – Ausbildung (Analyse der Stolpersteine für junge Trainerinnen)

6. Kampf gegen Diskriminierung im Fußball 

Fußball ist weiterhin ein Hort der ungeschminkten gesellschaftlichen Vorurteile. Vulnerable Gruppen erleben weiterhin vielfach Diskrminierung und fühlen sich auch im Jahre 2021 oft nicht willkommen. Zudem gelingt es nur selten, ebendiesen Menschen eine besondere Willkommenskultur im Berliner Fußball zu bieten. Dabei kann der Fußball hervorragend bei Integration und der Ausbildung von interkulturellen Kompetenzen helfen. 

Moderne Kabinen der Profiteams leben vor, was es heißt, in einer transkulturellen und erfolgreichen Gesellschaft zu leben.

Die Amateurvereine müssen sich ihrer integrativen Funktion noch stärker bewusst werden und dabei helfen, die Gesellschaft zu versöhnen. Diskriminierungen und Ausgrenzung sind auch in Berlin und insbesondere im Fußball leider immernoch ein allgegenwärtiges Problem.  

Lösungsvorschläge:

  1. Amateurfußball – Bündnis gegen Diskriminierung mit Berlin (und dem Verband) als Speerspitze
  2. Analyse und Forschung zu Alltagsrassismen und Entwicklung einer Charta für den Amateurfußball
  3. Enge Zusammenarbeit mit NGO´s und dem DFB zur Bekämpfung von rassistischen Strukturen im Berliner Amateurfußball
  4. Leichtere Zugänge für junge Geflüchtete 
  5. Mentoren-Programme für junge Geflüchtete zu Übernahme von Verantwortung in Vereinsarbeit
  6. Anti – Diskriminierungs – Beauftragte in den Vereinen aufbauen und Workshops zur Reflexion über transkulturellen Sport gemeinsam mit Verband und sozialen Trägern
  7. Barrierefreien Amateurfußball ausbauen
  8. Inklusive Fußballprojekte und Communities stärker fördern

7. Transparenz & Compliance

Sportverbände stehen unter dem Generalverdacht, nicht transparent, undynamisch und nicht – visionär in Hinterzimmern gewichtige Entscheidungen für die Basis zu treffen. Es braucht von innen nach außen agile Arbeitsgruppen mit Expertise und transparenten Entscheidungsprozessen, so dass Vertrauen in Verband (und Politik) steigt.

Lösungsvorschläge:

  1. Niedrigschwellige Berichterstattungen über Entscheidungsprozesse
  2. Wechsel der Wirtschaftsprüfungen und Offenlegung der Finanzen und Förderstrukturen
  3. Bonus – System für besonders sozial engagierte / innovative / kreative Vereine, die sich im Aufbau von Strukturen befinden
  4. Belohnungs – System für besonders innovative Ideen
  5. Externen Beirat (ggf. aus anderen Sportarten und gesellschaftlichen Teilbereichen) als Aufsichtsrat installieren   

8. Partizipation & Diversity  

Die Future AG des BFVs hat gezeigt, dass sich in Berlin viele Menschen beim Verband einbringen wollen und können, es aber an Formaten mangelt, die dies ermöglichen. Zudem hat die AG Future auch gezeigt, dass der Berliner Fußballverband ein „Diversity – Problem“ hat, so sind Menschen mit Migrationsgeschichte wenig repräsentiert im Verband. Das muss verändert werden, denn der Berliner Fußball ist bunt und das gilt es zu stärken und verbandspolitisch abzubilden.

Zudem bringen sich junge Menschen kaum im Verband ein, die Inhalte und Partizipations-Angebote sind zu hochschwellig. Auch Frauen sind i Berliner Fußballverband stark unterrepräsentiert.

Lösungsvorschläge:

  1. Migrantisch geprägte Vereine gezielt ansprechen und in Arbeitsgruppen einladen und zur Zusammenarbeit agitieren
  2. Diversity – Beauftragte in den Vereinen aufbauen und Workshops zur Reflexion über transkulturellen Sport gemeinsam mit Verband und sozialen Trägern
  3. Gezielt mit sozialen Trägern arbeiten, um Menschen, die sonst wenig in Verbandsrunden repräsentiert werden, zu gewinnen und darüber insbesondere junge Menschen über neue Formate (Stammtische / Chats / Turniere) zur Kommunikation und Beteiligung aktivieren
  4. BFV – Kommunikations – Plattform (bspw. App) zu den 170.000 Mitglieder*innen aufbauen
  5. Mindestens eine hauptamtliche Stelle für Diversity & Inklusion im Verband schaffen

Wir wollen Partizipation, Innovation, Kreativität und Inklusion auf die Fahne des Berliner Fußballs schreiben. Dafür brauchen wir den Verband und eine neue Bewegung des Fußball – Aktivismus.

Also helft uns dabei: Entweder bei der Bewerbung um das Präsidium, oder bei der Entwicklung unserer Bewegung. Wir freuen uns über jede und jeden einzelne/n Mitstreiter/in und über jedes einzelne Feedback und jede (noch so große oder kleine) Idee auf diesem Weg. 

Schreibt uns gerne über contact@mvmtfc.com oder über www.facebook.com/MVMTFC

Externer Berater – Kreis:

  • Frauenfußball– Beauftragte: Dina Orschman & Josi Bonsu
  • Rechtliches: Prof. Dr. Schruth
  • Ausbildung: Leo Teßmann
  • Strategie & Marketing: Yousef Hammoudah & Amber Raheja
  • Amateurfußball & Partnerschaften: Murat Dogan
  • PR- und Öffentlichkeitsarbeit: Malte Schruth
  • Integration & Soziales: Toya Vasquez Fernandez
  • Straßenfußball – Beauftragter: Tolga Herdem
  • Kommunikation & Storytelling: Gerrit Hamann